Robert Schlögl in den Nationalen Wasserstoffrat berufen

19. Juni 2020

Zusammen mit 25 weiteren Expert*innen wird Prof. Robert Schlögl, Direktor der Abteilung Anorganische Chemie, künftig die Bundesregierung rund um das Thema Wasserstoff beraten.

Prof. Schlögl während eines Vortrags über nachhaltige Energiegewinnung am FHI im Februar 2020.

Schon seit Längerem wird in Deutschland über die Wichtigkeit von Wasserstoff für die Energiewende diskutiert. Nun stellte die Bundesregierung in der letzten Woche die Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) vor, die sicherstellen soll, dass Deutschland mithilfe grüner Energie seine Klimaziele erreicht. „Wir brauchen eine nachhaltige Energieversorgung aus erneuerbaren Energien, wenn wir bis 2050 klimaneutral sein wollen,“ erklärt Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, am Tag des Beschlusses. „Wir werden die Förderung von Forschung und Innovation zum grünen Wasserstoff weiter intensivieren: von der Erzeugung, über Speicherung, Transport und Verteilung bis hin zur Anwendung.“

Zur Überwachung und Weiterentwicklung der Nationalen Wasserstoffstrategie wurde außerdem der Nationale Wasserstoffrat (NWR) berufen, der sich aus 26 hochrangingen Expert*innen der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammensetzt. Dieser soll den Staatssekretärsausschuss der Bundesregierung durch Vorschläge und Handlungsempfehlungen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Wasserstoffstrategie beraten und unterstützen.

Prof. Robert Schlögl, Direktor der Abteilung Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, und zudem Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, wurde am 10. Juni 2020 zum Mitglied des Nationalen Wasserstoffrats ernannt. Mithilfe seiner einschlägigen wissenschaftlichen Expertise wird er in diesem Rahmen die Bundesregierung künftig rund um das Thema Wasserstoff beraten.

Nach der Zustimmung von Schlögls Berufung in das Gremium, so heißt es aus dem Wirtschaftsministerium, könne „der für eine erfolgreiche Umsetzung der ambitionierten Nationalen Wasserstoffstrategie außerordentlich wichtige Wasserstoffrat bald seine Arbeit aufnehmen.“

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