News aus der Forschung

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Ein Forschungsteam der Abteilung Physikalische Chemie konnte mit Hilfe eines neu entwickelten opto-elektronischen Messaufbaus erstmals die ultraschnelle Hydratationsdynamik von Elektronen unter realen elektrochemischen Bedingungen beobachten. Die aus ihrer Studie gewonnenen Informationen sind wesentlich für das Verständnis des Ladungstransfers an Metall/Lösungs-Grenzflächen, die den wesentlichen Schritt der meisten elektrochemischen Reaktionen darstellt. mehr

Der Übergang zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft erfordert elektrokatalytische Methoden zur Umwandlung und Speicherung elektrischer Energie in und zu chemischer Energie und Rohstoffen. Ein Forschungsteam der TU Berlin, der ETH Zürich, des Nationalen Forschungsrats Italiens unter der Leitung des FHI hat nun fundamental neue Aspekte des Reaktionsmechanismus eines der wichtigsten elektrokatalytischen Prozesse aufgedeckt, der Sauerstoff-Entwicklungs-Reaktion. Die Ergebnisse sind in Nature veröffentlicht. mehr

Es wäre ein dreifacher Gewinn – fürs Klima, für die Rohstoffressourcen und für die chemische Industrie: Mit ihrer Arbeit wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin die Basis schaffen, um aus dem Methan, das bei der Erdölförderung bislang abgefackelt wird, nützliche chemische Produkte wie etwa Kunststoffe zu gewinnen. Denn sie gehen der Frage nach, wie ein Katalysator beschaffen sein muss, der das Methan effizienter, als es derzeit möglich ist, in Ethen umwandelt. Einen wegweisenden Hinweis haben sie nun gefunden. mehr

Forscher*innen der Abteilung für Physikalische Chemie demonstrierten einen neuartigen Weg zur Erzielung einer ultrahohen Empfindlichkeit der Schwingungsspektroskopie auf atomarer Ebene unter Verwendung von spitzenverstärkter Raman-Spektroskopie (TERS). Diese Methode wird die Untersuchung lokaler chemischer Strukturen und Reaktionen auf atomarer Ebene ermöglichen, und einen neuen Einblick in Licht-Materie-Wechselwirkungen auf atomarer Skala geben. mehr

Einem internationalen Forscherteam um Mitglieder der Abteilung für Anorganische Chemie ist es mit Hilfe modernster abbildender Methoden gelungen, chemische Prozesse auf der Oberfläche eines arbeitenden Katalysators mikroskopisch in Echtzeit zu beobachten. Sie fanden heraus, dass kontinuierliche Phasenübergänge für das Funktionieren von Katalysatoren verantwortlich sind. mehr

Wissenschaftler*innen von der Universität Innsbruck und der Theorie Abteilung des Fritz-Haber-Instituts finden hochgradig dynamische Veränderungen an der Oberfläche laufender Kupfer-Elektrokatalysatoren. Diese Veränderungen sind der Schlüssel für die gute Funktionsweise und könnten in Zukunft gezielter gestaltet werden. mehr

Ein Forschungsteam der Abteilungen Grenzflächenwissenschaften und Anorganische Chemie konnte einen Kupferkatalysator während der Reaktion beobachten, der das Treibhausgas CO2 in eine chemische Energiequelle umwandelt. Die so gewonnenen Informationen werden die Entwicklung technologisch wichtiger Reaktionen für die Produktion grüner Energie vorantreiben. mehr

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