News aus der Forschung

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Die drei Atome des angeregten NeKr2 Trimers kreisen bis zu einer Pikosekunde lang umeinander herum.

Als Teil eines internationalen Teams haben Forschende der Abteilung Molekülphysik am Fritz-Haber-Institut genau beobachten können, wie sich Atome neu anordnen, bevor sie in einem durch Röntgenstrahlung ausgelösten Prozess zerfallen. Dabei setzen sie energiearme Elektronen frei. Die Forschenden gewannen so erstmals detaillierte Einblicke in den zeitlichen Ablauf des Zerfallsprozesses - und damit neue Erkenntnisse über die Entstehung von Strahlenschäden. mehr

Mikroskopaufnahmen aus den Operando-TEM-Experimenten: Veränderungen der Oberflächenstruktur der Katalysator-Nanopartikel, die bei Temperaturänderungen beobachtet wurden.

Forschende der Abteilung für Anorganische Chemie des Fritz-Haber-Instituts haben aufgezeigt, wie strukturelle Veränderungen an der Oberfläche und im Inneren des Kobaltoxid-Katalysators Co3O4 dessen Selektivität bei der Herstellung industriell relevanter Chemikalien wie Aceton beeinflussen. Sie entdeckten, dass ein metastabiler, strukturell „gefangener” Zustand die höchste katalytische Aktivität zeigt – eine wichtige Erkenntnis für das Katalysatordesign. mehr

Neuer Ansatz um Lichtausbreitung auf der Nanoskala zu steuern

Eine große internationale Kollaboration von Forscher*innen unter der Leitung des Fritz-Haber-Instituts, des Paul-Drude-Instituts und der University of Iowa schlägt einen neuen Weg vor, wie Lichtausbreitung auf extrem kleinen Skalen in Materialien manipuliert werden kann. Dieser Ansatz könnte zu besseren Sensoren, schnelleren Kommunikationssystemen und kleineren optischen Geräten führen. mehr

Schematische Darstellung einer Brennstoffzelle

Forschende des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft haben neue, grundlegende  Erkenntnisse zur Funktionsweise von Katalysatoren gewonnen, die in Brennstoffzellen eingesetzt werden. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, wie mehrere Reaktionsschritte bei der Umwandlung von Sauerstoff (O2) in Wasser (H2O) die gesamte Kinetik der Katalysatoren beeinflussen und welche Rolle hier Veränderungen an der Grenzfläche zwischen Katalysator und Lösung spielen. Die Untersuchung leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis mehrstufiger elektrokatalytischer Reaktionen. mehr

Neue internationale Studie deckt Grenzen der KI-gestützten Materialentwicklung auf

Eine neue Studie unter der Leitung der Universität Bayreuth und der Theorieabteilung unseres Instituts zeigt, dass weit verbreitete Computersimulationen und KI-Tools häufig erhebliche Fehler bei der Vorhersage der Eigenschaften von neuartigen Hochleistungsmaterialien machen. Die Forschung, veröffentlicht in der renommierten Zeitschrift Advanced Materials, klärt die Ursache dieser Ungenauigkeiten auf und stellt neue Methoden vor, um sie zu überwinden. mehr

SFG-Mikroskopbild eines Monolayers von Bornitrid.

Forschende der Abteilungen für Physikalische Chemie und Theorie am Fritz-Haber-Institut haben eine neue Methode entwickelt, um Schichten aus Bornitrid abzubilden, die nur ein Atom dick sind. Dieses Material ist in optischen Mikroskopen normalerweise quasi unsichtbar, da es keine optischen Resonanzen aufweist. Nun verwendete das Team nichtlineare Mikroskopie mit Infrarotlicht, um das Material sichtbar zu machen und sogar seine Kristallorientierung darzustellen. Die Studie kann sich auf die aktuell florierende Entwicklung neuer (opto-)elektronischer Bauelemente aus gestapelten 2D-Materialien auswirken. mehr

Schematische Darstellung der chemischen Reaktionen, die an der Oberfläche des Goldkatalysators stattfinden.

Ein Forschungsteam vom Helmholtz Zentrum Berlin (HZB) und dem Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (FHI) hat herausgefunden, wie Karbonatmoleküle die Umwandlung von CO2 in nützliche Kraftstoffe durch Gold-Elektrokatalysatoren beeinflussen. Ihre Studie beleuchtet, welche molekularen Mechanismen bei der CO2-Elektrokatalyse und der Wasserstoffentwicklung eine Rolle spielen und zeigt Strategien zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Selektivität der katalytischen Reaktion auf. mehr

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