Beatriz Roldán Cuenya in die Academia Europaea gewählt

31. August 2020

Für ihre Leistungen und ihr Engagement zur Förderung des europäischen Wissenschafts- und Forschungsnetzwerks wurde die Direktorin der Abteilung Grenzflächenwissenschaft als neues Mitglied ernannt.

Anfang August wurde Professorin Beatriz Roldán Cuenya offiziell zum Mitglied der Academia Europaea gewählt, einer paneuropäischen Gesellschaft, die sich der Förderung der Wissenschaft in den Bereichen Geisteswissenschaften, Literatur, Recht und Naturwissenschaften widmet. Prof. Roldán Cuenya ist ausgebildete Physikerin, forscht allerdings seit fast 20 Jahren auf den Gebieten der Oberflächenwissenschaften, der thermischen Katalyse und der Elektrochemie. Sie ist deshalb der Chemie-Sektion beigetreten.

Prof. Roldán Cuenya wurde aufgrund ihrer bahnbrechenden Beiträge zum grundlegenden Verständnis der heterogenen Katalyse durch Nanopartikel und nanostrukturierte Oberflächen für die Mitgliedschaft ausgewählt. Ihre Ergebnisse dienen als Richtschnur für den rationalen Entwurf effizienterer Katalysatoren mit längerer Lebensdauer. Sie hat zudem das aktuelle Wissen über die dynamische Natur von Nanokatalysatoren und ihre Wirkmechanismen für wichtige chemische Prozesse wie die thermische und elektrochemische Umwandlung von CO2 in höherwertige Chemikalien und Brennstoffe stark erweitert.

"Ich fühle mich sehr geehrt, für diese Mitgliedschaft auserwählt worden zu sein. Die Academia Europaea ist eine einzigartige Organisation, die Wissenschaftler*innen aus ganz Europa und der Welt zusammenbringt, um Spitzenleistungen in der wissenschaftlichen Forschung zu fördern und Kollaborationen anzuregen. Ich freue mich, nun eine von ihnen zu sein", sagt Prof. Roldán Cuenya. Sie freut sich besonders darauf, Forschung und Wissenschaft auf europäischer Ebene zu fördern. Als Mitglied deutscher, niederländischer, spanischer und US-amerikanischer wissenschaftlicher Beiräte ist sie bereits eine Expertin darin, ihr Fachwissen einem internationalen wissenschaftlichen und politischen Publikum zur Verfügung zu stellen.  

Die Academia Europaea wurde 1988 gegründet. Die Gesellschaft unterstützt die Forschungslandschaft, fördert wissenschaftliche Exzellenz und schafft europaweite Partnerschaften. Neue Mitglieder werden jährlich aufgenommen. Potenzielle Kandidat*innen müssen von den bestehenden Mitgliedern nominiert werden und sich vor ihrer Wahl einem strengen Peer-Review-Verfahren unterziehen. Unter den ca. 4000 Mitgliedern sind 74 Nobelpreisträger*innen.

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