Fritz-Haber-Institut Teil des neuen Berliner Forschungsverbunds BR 50

21. Februar 2020

Berlins außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben sich diese Woche zur BR 50 (Berlin Research 50) zusammengeschlossen, unter den Beteiligten ist auch das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft. Ziel der Initiative ist die Stärkung Berlins als internationale Wissenschaftsmetropole, die Strategieentwicklung für den Austausch mit Politik und Gesellschaft und die Kooperation mit den Berliner Universitäten.

Gründungstreffen der BR 50

Der neue Verbund soll die Abstimmung zwischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen erleichtern, und unter anderem eine Plattform für die Entwicklung gemeinsamer Forschungsstrategien bieten. Außerdem wird die BR 50 eine zentrale Anlaufstelle für die Zusammenarbeit mit den Berliner Universitäten und den Austausch mit Gesellschaft und Politik  bieten. Die BR 50 repräsentiert damit fast alle der circa 50 außeruniversitären Institute und Zentren im Berliner Raum. Die Max-Planck-Gesellschaft wird vom Fritz-Haber-Institut sowie durch andere Berliner Max-Planck-Institute vertreten. Der Zusammenschluss repräsentiert Forschungsgebiete aus allen wissenschaftlichen Bereichen. Prof. Dr. Ulrich Panne, Präsident der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), repräsentiert als Gründungskoordinator die Naturwissenschaften. Die BR 50, so Panne, werde für den „Austausch zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik“ viele „wichtige Brücken“ bauen.

Im Verbund BR 50 sind auch Institute der großen Wissenschaftsorganisationen Leibniz-Gemeinschaft, Helmholtz-Gemeinschaft und Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Ressortforschungsinstitute des Bundes vertreten. Die BR 50 bildet so ein außeruniversitäres Pendant zur Berlin University Alliance (BUA). Eine Geschäftsstelle soll die Aufgaben der BR 50 koordinieren.

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