Vanessa Jane Bukas erhält den Ernst-Haage-Preis 2026

25. September 2026

Dr. Vanessa Jane Bukas wurde mit dem Ernst-Haage-Preis 2026 für ihre wegweisende Forschung zur Theorie wichtiger heterogener thermischer Prozesse ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt ihre herausragenden Leistungen als Nachwuchswissenschaftlerin und ihre Beiträge zum grundlegenden Verständnis chemischer Prozesse.

Dr. Vanessa Jane Bukas, Nachwuchsgruppenleiterin in der Abteilung Theorie unseres Instituts, erhält den Ernst-Haage-Preis 2026 für ihre wegweisenden Arbeiten zu heterogenen thermischen Prozessen.

Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht das Verständnis der theoretischen Mechanismen hinter bedeutenden chemischen Prozessen wie dem Haber-Bosch-Verfahren und der Fischer-Tropsch-Synthese. Gemeinsam mit ihrem Forschungsteam untersucht Dr. Bukas, wie diese komplexen Prozesse auf fundamentaler Ebene ablaufen.

Dr. Bukas studierte angewandte Mathematik und Physik in Athen und absolvierte anschließend ihr Masterstudium an der LMU München. Ihre Promotion an der Technischen Universität München schloss sie unter der Betreuung von Professor Karsten Reuter mit summa cum laude ab. Anschließend setzte sie ihre wissenschaftliche Laufbahn mit Postdoc-Aufenthalten an der Stanford University und am Catalysis Theory Center in Dänemark fort. Seit 2025 arbeitet sie an ihrer Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Der Ernst-Haage-Preis wird jährlich an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verliehen. Die Auszeichnung wird von den beiden Max-Planck-Instituten in Mülheim unterstützt: dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung.

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