Challenges on the Renewable Energy Storage - Conference 2026

17. September 2026

Vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2026 fand auf Schloss Liblice bei Prag die internationale Konferenz "Challenges on the Renewable Energy Storage" („Herausforderungen bei der Speicherung erneuerbarer Energien“) statt, die gemeinsam von den Abteilungen Interface Science und Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft und dem J.-Heyrovsky-Institut für Physikalische Chemie organisiert wurde.

Nach den erfolgreichen Tagungen in den Jahren 2022 und 2024 organisierten die Abteilungen ISC und AC des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft und des J. Heyrovsky-Instituts für Physikalische Chemie gemeinsam die dritte Ausgabe der internationalen Konferenz „Challenges on the Renewable Energy Storage“ auf Schloss Liblice in der Tschechischen Republik. Die interdisziplinäre Konferenz brachte führende Experten aus den Bereichen Katalyse und Elektrokatalyse zusammen, um zu diskutieren, wie erneuerbare Energien in großem Maßstab effizient genutzt und gespeichert werden können – eine der zentralen wissenschaftlichen und industriellen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Die Katalyse spielt eine entscheidende Rolle bei der bevorstehenden Transformation der Chemie- und Energiebranche. Mehr als 85 % aller Prozesse in der chemischen Industrie basieren auf katalytischen Materialien, und die Katalyse gilt als eines der Schlüsselprinzipien einer grüneren chemischen Industrie, die umweltfreundlicher ist, Ressourcen schont, Abfall reduziert und Energie spart. Im Zusammenhang mit der Energiespeicherung in Form chemischer Bindungen ist insbesondere die Elektrokatalyse ein Eckpfeiler des technologischen Fortschritts: Elektrokatalytische Prozesse ermöglichen die Umwandlung von Strom aus erneuerbaren Quellen in chemische Energie, beispielsweise durch Speicherung in Form von grünem Wasserstoff. Katalytische Prozesse sind somit entscheidend für die Unterstützung der Energiewende – ihre weitere Optimierung erfordert jedoch einen interdisziplinären Ansatz unter Einbeziehung fortschrittlicher Operando-Spektromikroskopie-Methoden und neuer theoretischer Werkzeuge.

Mit dem Ziel, den interdisziplinären Austausch zu fördern, der erforderlich ist, um neuartige Energiekonzepte von vielversprechenden Ideen hin zu praktischer Relevanz zu entwickeln, wurde die internationale Konferenz „Challenges on Renewable Energy Storage“ ins Leben gerufen. Das Organisationskomitee von 2026 unter der Leitung von Prof. Beatriz Roldán Cuenya (FHI), Prof. Petr Krtil (HI) und Dr. Katarzyna Skorupska (FHI) brachte Forscher aus den Bereichen Katalyse, Elektrokatalyse und Energieumwandlung zusammen. Zu den Hauptrednern gehörten internationale Experten aus Europa und den Vereinigten Staaten, was die Bedeutung des Themas unterstrich.

Zu den Gastrednern und Plenarrednern der Konferenzen gehörten Prof. Ferdi Schüth, Direktor am Max-Planck-Institut für Kohleforschung in Mülheim (Deutschland), Prof. Kristina Tschulik von der Ruhr-Universität Bochum (Deutschland), Prof. Federico Calle-Vallejo – IKERBASQUE, Basque Foundation for Science (Spanien), Prof. Miguel A. Banares vom CSIC-Instituto de Catálisis y Petroleoquímica in Madrid (Spanien) sowie Prof. Plamen Atanassov von der University of California, Irvine (USA).

Die Konferenz bot eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch und war zugleich ein hervorragendes Forum für Networking sowie für den Aufbau von Kontakten und Kooperationen. Als Mitveranstalter freut sich das Fritz-Haber-Institut, eine solche Plattform zur Verfügung stellen zu können und den wichtigen interdisziplinären Austausch zu fördern. Wir bedanken uns herzlich beim Organisationsteam für sein Engagement und seinen unschätzbaren Beitrag zum Erfolg der Konferenz 2026.

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