Theorieabteilung des FHI und CAMMS Center halten gemeinsames Symposium zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit
Um neue wissenschaftliche Kooperationen im Bereich der computergestützten Materialwissenschaft zu fördern, besuchten Delegierte des CAMMS Center for Computational Molecular and Material Science der Universität Tel Aviv die Theorieabteilung des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft (FHI). Das Treffen bildet den Auftakt des Austauschprogramms.
Im Jahr 2020 hat Prof. Dr. Karsten Reuter die Theorieabteilung des FHI als Direktor übernommen. Seitdem ist die Abteilung zu einer internationalen Forschungsgruppe mit mehr als 70 Forschenden aus über 20 Ländern herangewachsen. Der Forschungsschwerpunkt der Abteilung liegt auf der Untersuchung von Prozessen der Energieumwandlung in der heterogenen Katalyse und in Batteriematerialien. Das Ziel hierbei ist zu verstehen, wie dynamische Veränderungen an Oberflächen und Grenzflächen die Aktivität, Selektivität und Effizienz von Katalysatoren bestimmen, um verbesserte Katalysatoren und Energiematerialien zu entwickeln.
Das 2014 gegründete CAMMS Center der Universität Tel Aviv ist ein Zusammenschluss zwölf Forschender aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Chemie und Physik. Das Zentrum verfügt über breite Expertise in Festkörperphysik, Quantenchemie, Materialwissenschaften und weicher Materie und sich durch eine beeindruckende Liste von Erfolgen bei der Entwicklung und Anwendung fortschrittlicher Berechnungsmethoden auszeichnen.
Aufgrund ihrer sich ergänzenden Schwerpunkte in Theorie, Multiskalenmodellierung und computergestützten Ansätzen sehen beide Institute großes Potenzial für eine produktive Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der Forschung an Energiematerialien, Nanostrukturen und komplexen Quantensystemen.Eine Delegation von fünf CAMMS-Forschenden besuchte vergangene Woche unser Institut zu einem wissenschaftlichen Programm mit:
- Wissenschaftlichen Vorträgen
- Round-Table-Diskussionen zur Definition gemeinsamer Forschungsrichtungen
- Informellen Austauschformaten zur Förderung von Vernetzung und Ideenaustausch
Dieses Treffen und weitere Aktivitäten zum Austauschspiegeln den Geist des Max Planck Israel Programms wider, indem sie Möglichkeiten für einen nachhaltigen wissenschaftlichen Austausch und neue gemeinsame Forschungsinitiativen zwischen israelischen und deutschen Forschenden schaffen.
Das FHI freut sich darauf, nicht nur wissenschaftlich bedeutende Ergebnisse zu erzielen, sondern auch die langjährigen wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel weiter zu stärken











