Berlin PostDoc Day 2025: Vernetzung, Karriere & Innovation
Das Fritz-Haber-Institut unterstützte erneut den Berlin PostDoc Day (PDD25), eine jährlich stattfindende Veranstaltung, die sich als wichtige Plattform für Postdoktorand*innen aus verschiedenen Disziplinen etabliert hat. In diesem Jahr fand die Veranstaltung am 6. und 7. November im Rahmen der Berlin Science Week statt und wurde von einem vielfältigen Team Berliner Postdoktorand*innen von MDC, FMP, FHI, Charité und BAM organisiert. Rund zehn Forschende des FHI nahmen teil, wobei fünf Postdocs und erfahrene Doktorand*innen ihre Forschung im Poster-Slot präsentierten – ein deutliches Zeichen für das Engagement des Instituts für wissenschaftlichen Austausch und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Der Berlin PostDoc Day 2025 fand an der Humboldt Graduate School, Luisenstraße 56, statt und bot Postdoktorand*innen aus ganz Berlin eine lebendige Austauschplattform. Insgesamt nahmen 126 Personen teil, darunter rund zehn Forschende des FHI. Im Organisationsteam war auch Dr. Hemanth S. Pillai, Postdoc in der Theorie-Abteilung unseres Instituts. Die Poster-Session, die in diesem Jahr wieder eingeführt wurde, bot die Möglichkeit, Forschungsergebnisse zu präsentieren und interdisziplinär Feedback zu erhalten. Im Laufe der Jahre hat sich der PostDoc Day zu einer zentralen Networking-Plattform entwickelt, die Teilnehmende aus unterschiedlichsten Disziplinen zusammenbringt. Das diesjährige Programm bot spannende Vorträge, interaktive Networking-Sessions und Einblicke in aufstrebende Karrierewege.
Interaktive Roundtable-Diskussionen
Erstmals wurden themenbezogene Roundtables angeboten, bei denen die Teilnehmenden in kleineren Gruppen Ideen und praktische Einblicke austauschen konnten. Die fünf Roundtables behandelten:
• Grant Writing
• Karrierewege in der Biopharma-Branche
• Technologietransfer: Wie bringe ich Forschung in die Anwendung?
• Green Chemistry: Welche chemischen Innovationen sollten auf den Markt kommen?
• Datenmanagement & KI in den Lebenswissenschaften
Die Sessions boten tiefgehende Diskussionen und praxisnahe Orientierung zu Chancen und Herausforderungen für Postdoktorand*innen.
Workshops zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung
Am zweiten Tag konnten die Teilnehmenden aus einem breiten Workshop-Angebot wählen, das auf die Entwicklung neuer Kompetenzen und Führungsfähigkeiten abzielte. Die Workshops umfassten:
• Storytelling für Wissenschaftler*innen (Miett Xylander)
• Erfolgreiches Netzwerken als Forschende (Thomas Knappe)
• Beratungskompetenzen (Consulting) (Janna Leiz)
• Förderanträge schreiben (Annette Kolb)
• Führung & Betreuung in der Wissenschaft (Matteo Garavoglia)
• Mikropolitik in Forschungseinrichtungen (Anke Kautz)
Die Workshops boten praktische Werkzeuge, um die wissenschaftliche Karriere strategisch voranzutreiben.
Kreatives Highlight: Visuelle Zusammenfassung des Tages
Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit einer wissenschaftlichen Illustratorin, Miriam Barton, die die wichtigsten Diskussionen des Tages festhielt und eine großformatige Illustration erstellte, die die zentralen Themen zusammenfasste. Das Kunstwerk spiegelt den interdisziplinären, kreativen und interaktiven Geist des PostDoc Day 2025 wider.
Das Fritz-Haber-Institut unterstreicht mit seiner Unterstützung des PostDoc Day 2025 sein Engagement für die Förderung von Nachwuchswissenschaftler*innen und die Stärkung des interdisziplinären Austauschs. Veranstaltungen wie diese fördern sowohl die individuelle Entwicklung als auch die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft.

